Twen

22 Jahre

Um meinen Mann weiterhin bei der "Stange" zu halten, ging es ab mit ihm in die Reitschule nach Großmaischeid. Ich natürlich gleich mit. Der amtierende RL war im Umgang mit Pferden ein recht zarter. Hier lernte ich, meine doch inzwischen etwas sehr cholerische Ader, zum Wohle der Pferde sehr zu bremsen.
Der RL überredete mich auch zur Teilnahme an einem kleinen Turnier im benachbarten Reiterverein. Ich war natürlich wieder die einzige, die sich kein schwarzes Jakett leisten konnte, sondern mit schwarzem Pulli reiten musste.

Ganz überrascht, daß ich den 2. Platz belegen konnte (die anderen waren noch schlechter!) hatte ich Blut geleckt und drängte fortan auf's Turnier.