Teenie

15 Jahre

 

 

Ich hatte vom nachbarlichen Treppenhausputzen, Rasenmähen und Straße kehren, so viel gespart, daß ich mir selbst eine ! wöchentliche Reitstunde finanzieren konnte. Der RL war extrem hart und militant. Meine Erinnerungen daran sind nur noch verschwommen, aber ich kann mich genau an das Springen erinnern, mit dem jede Reitstunde abschloss. Es wurde ein Hindernis an der langen Seite aufgebaut und die Stunde war erst zu Ende, wenn jeder 3 x drübergekommen war. Wenn der RL sich während der Stunde ärgern mußte (und er ärgerte sich überdurchschnittlich oft), durften wir ohne Steigbügel springen . Diese Reitschulzeit trieb meine "Fall-Quote" immens in die Höhe.