g e s u n d e r   B a r h u f

Hufe vorher-nachher

Nina

Dieses Pferd ist eine ca. 18 Jahre alte Oldenburger Stute. Dem Betreuer wurde vom bearbeitenden Schmied mitgeteilt, das Pferd habe eben schlechte Hufe und mit dem Spalt müsse man leben.  Die weiße Linie ist ca. 1,5 bis 2 cm breit. Das Pferd geht vorsichtig, lahmt aber nicht.

Die Frontalansicht zeigt stark hebelnde Seitenwände,und einen lateral hochgedrückten Kronrand.

Die Sohlenansicht zeigt einen eher länglichen Huf. Beidseitig Strahlfäule. Der mediale Ballen ist nach hinten verschoben.

Die Erstbearbeitung (24. August 2009) gestaltete sich sehr aufwendig, da das Pferd zunächst die Flucht ergriff (lt. Betreuer macht es das immer, wenn der Schmied kommt) und danach kaum fähig war, auf dem Parallelhuf zu stehen.

 

Am 26. Oktober 09: Das Pferd zeigt zur Zeit keine Gangauffälligkeiten. Von vorne gesehen ist der Huf zwar ausbalancierter, spreizt aber von den Seitenwänden her immer noch zu sehr weg. (Leider steht das Pferd auf weichem Lehmboden und die Sohle wird nie gesäubert.

Sie Sohlenansicht (unbearbeitet) ist nun viel runder, der Strahl ein wenig massiver. Der mediale Ballen ist wieder auf einer Höhe mit dem lateralen Ballen.

Leider läßt sich die Stute immer noch nicht gut händeln. Nach ca. 5 sec zieht sie jeweils den Fuß weg, so daß man sehr schnell und konzentriert arbeiten muss.